Wie beängstigend ein weißes Blatt Papier sein kann, weiß kaum jemand besser als ich. Mir ging es beim Schreiben oft so, dass ich davor saß und mir kein Wort einfallen wollte. Beim Malen und sogar beim Doodeln überfällt mich diese Angst auch oft.
Was ist es, was da so ängstigt?
Dass wir nichts „Vernünftiges“ zu Werke bringen?
Dass uns selbst das, was da entsteht, vor unserem eigenen kritischen Auge keinen Bestand haben wird?
Dass andere uns für unsere Bemühungen auslachen?
Oder haben wir schlicht Angst davor, was wir entdecken könnten, wenn wir uns erlaubten, ohne Filter das auszudrücken, was in uns steckt?
Was, wenn das, was da zum Vorschein kommt, das Beste ist, das du je gesehen oder gefühlt hast?
Hu! Allein der Gedanke jagt dir Schauer über den Rücken. Mir übrigens auch!